Zwischen Spraydose und Statement – wie Kunst Politik hinterfragt und verändert (KW 43 | Sek II | 33689 Bielefeld)
Kunst kann mehr als gut aussehen: Sie kann provozieren, Fragen stellen, Menschen sichtbar machen und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.
Gemeinsam schauen wir uns an, wie Kunst auf politische und gesellschaftliche Themen reagiert und selbst zum Statement werden kann. An Beispielen aus politischer Kunst und Street Art – etwa von Banksy, Ai Weiwei, den Guerrilla Girls oder JR – gehen wir der Frage nach, welche Botschaften hinter Kunstwerken stecken, wie sie auf uns wirken und warum manche Bilder weltweit Aufmerksamkeit erzeugen. Dabei entwickelt ihr eigene Perspektiven und setzt euch damit auseinander, was Kunst mit unserer Gesellschaft zu tun hat und was sie verändern kann.
Bei einem Atelierbesuch erlebt ihr anschließend, wie Künstlerinnen heute arbeiten, und beschäftigt euch mit Sichtbarkeit, Gleichberechtigung, Gemeinschaft und Empowerment in der Kunst.
Vor allem wird aber selbst gestaltet: In unterschiedlichen Kreativformaten und einem Graffiti-Workshop entstehen eigene Ideen, Skizzen und Statements. Höhepunkt der Woche ist die gemeinsame Gestaltung einer Wand am Haus Neuland mithilfe eines Graffiti-Künstlers.
Ihr müsst keine Kunstprofis sein – bringt einfach Neugier und Interesse mit!